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KI-Assistenten werden zur KMU-Suchmaschine

Die aktuelle Studie «KMU Digital Pulse 2025» der Hochschule Luzern (HSLU) in Kooperation mit dem REGMO-Netzwerk zeigt, dass sich die Informationssuche und Buchung von KMU-Dienstleistungen zunehmend in KI-basierte Systeme verlagert.

KI-Assistenten werden zur KMU-Suchmaschine

10. Juli 2026 Lesedauer 5 Minuten Autor: Pina Schneider

Die aktuelle Studie «KMU Digital Pulse 2025» der Hochschule Luzern (HSLU) in Kooperation mit dem REGMO-Netzwerk zeigt, dass sich die Informationssuche und Buchung von KMU-Dienstleistungen zunehmend in KI-basierte Systeme verlagert. Wer nicht in ChatGPT & Co. gefunden wird, verliert massiv an Sichtbarkeit und damit wertvolles Geschäft.

  • KI zieht mit Social Media gleich: 13 % der Bevölkerung starten ihre KMU-Suche direkt mit KI-Tools wie ChatGPT oder Copilot – und umgehen klassische Suchmaschinen.
  • Bereits jede fünfte Person nutzt KI: Knapp 20 % deklarieren, in den letzten zwölf Monaten KI genutzt zu haben, um sich über KMU-Dienstleistungen zu informieren.
  • Die Hälfte blickt in die KI-Zukunft: Rund 50 % der Bevölkerung planen, künftig KI-Modelle einzusetzen, um passende lokale Dienstleister zu finden.
  • KI revolutioniert die Buchung: 40 % der Befragten können sich vorstellen, Termine künftig direkt über sprachbasierte KI-Assistenten zu vereinbaren.

Die Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich rasant, eröffnet völlig neue Möglichkeiten und bringt tiefgreifende Veränderungen mit sich. Dieser unaufhaltsame digitale Wandel macht auch vor Schweizer KMU nicht Halt, wie die Ergebnisse der Studie «KMU Digital Pulse 2025» der Hochschule Luzern (HSLU) verdeutlichen.

«Die Art und Weise, wie Menschen nach Dienstleistungen von lokalen Anbietern suchen, verändert sich grundlegend. KI-basierte Systeme werden in naher Zukunft zur primären KMU-Suchmaschine.»

Fazit des REGMO-Expertenteams

Gemäss der Erhebung zeigen sich über drei Viertel der Bevölkerung (77 %) absolut offen gegenüber neuen digitalen Technologien wie KI-gestützten Anwendungen. Doch es bleibt längst nicht mehr nur bei der theoretischen Offenheit: Konsumentinnen und Konsumenten setzen KI-Tools bereits in erheblichem Ausmass in der Praxis ein, um gezielt nach lokalen Dienstleistungen zu recherchieren.

KI ist bei der ersten KMU-Suche so relevant wie Social Media

Wenn die Schweizer Bevölkerung ein KMU sucht und noch keinen konkreten Anbieter im Kopf hat, greift die grosse Mehrheit zwar nach wie vor zuerst zu klassischen Suchmaschinen (80 %), wie die Daten zeigen. Doch bereits 13 % der Befragten starten ihre KMU-Suche direkt über KI-Tools wie ChatGPT vagy Copilot. Damit liegt die künstliche Intelligenz bereits auf dem exakt gleichen Niveau wie Social-Media-Plattformen.

Besonders ausgeprägt ist diese moderne Form der Suche bei den 18- bis 29-Jährigen: In dieser Alterskategorie liegt der Anteil bei überdurchschnittlichen 21 %. Mit zunehmendem Alter nimmt die Nutzung zwar ab, bleibt aber in allen Generationen spürbar: Bei den 30- bis 44-Jährigen liegt sie bei 16 %, bei den 45- bis 59-Jährigen bei 12 % und selbst bei den 60- bis 79-Jährigen nutzen bereits 6 % KI für den ersten Suchschritt.

Grafikübersicht: Erste Suche nach KMU-Dienstleistungen

Jede zweite Person will künftig KI zur KMU-Suche nutzen

Die rasant wachsende Bedeutung von KI bei der Anbieterwahl verdeutlicht sich sowohl in der aktuellen als auch in der erwarteten zukünftigen Nutzung. Laut der Erhebung haben in den vergangenen zwölf Monaten bereits knapp 20 % deklariert, entsprechende Anwendungen zu verwenden, um sich über Angebote von KMU zu informieren. Auch hier zeigt sich der klare Trend, dass jüngere Generationen deutlich progressiver agieren: Bei den 18- bis 29-Jährigen liegt der Wert bei 26 %, gefolgt von den 30- bis 44-Jährigen mit 23 %. Mit steigendem Alter flacht die Kurve ab (17 % bei den 45- bis 59-Jährigen und 11 % bei den 60- bis 79-Jährigen).

Grafikübersicht: Nutzung KI zur Information über KMU-Dienstleistungen

Am deutlichsten wird das Potenzial jedoch beim Blick in die Zukunft: Von den Personen, die KI bereits aktiv dafür eingesetzt haben (19 %), geben fast acht von zehn (78 %) an, dies künftig noch deutlich häufiger tun zu wollen. Diese hohe Bereitschaft zieht sich stabil und ohne statistisch signifikante Unterschiede durch alle Altersklassen.

Grafikübersicht: Zukünftige Nutzung von KI durch bisherige Nutzer

Doch auch unter den bisherigen KI-Nichtnutzern (79 %) schlummert enormes Potenzial: Ganze 40 % von ihnen möchten KI künftig zur Suche und Informationsbeschaffung über lokale Dienstleistungen verwenden. Im Gegensatz zu den aktuellen Nutzenden ist diese Absicht stark vom Alter abhängig. Während sie bei den Personen bis 59 Jahren deutlich über der 40-Prozent-Marke liegt, äussert bei den 60- bis 79-Jährigen immerhin noch ein Viertel der Befragten (26 %) diese feste Absicht.

Grafikübersicht: Zukünftige Nutzung von KI durch bisherige Nichtnutzer

Basierend auf diesen fundierten Ergebnissen ist davon auszugehen, dass in naher Zukunft rund die Hälfte der gesamten Schweizer Bevölkerung (50 %) KI-Systeme einsetzen wird, um sich über lokale Dienstleister zu informieren.

Die Studie veranschaulicht eindrücklich, dass KMU zwingend auch über intelligente KI-Assistenten auffindbar sein müssen, wenn sie kein wertvolles Kundenpotenzial verspielen wollen. Ein lückenloses, professionelles Unternehmensprofil auf Plattformen wie regmo.ch ist in Kombination mit optimierten Inhalten nicht mehr nur für klassische Suchmaschinen entscheidend – es steuert massgeblich die Sichtbarkeit bei Abfragen über KI-Systeme.

«Digitale Präsenz endet heute nicht mehr an der klassischen Suchmaske. Im KI-Zeitalter entscheidet die Sichtbarkeit in intelligenten Netzwerken darüber, ob ein KMU überhaupt noch wahrgenommen wird – oder im digitalen Schatten verschwindet.»

REGMO Experten-Analyse

KI verändert nicht nur die Suche – sondern auch die Buchung

Neben der reinen Informationsbeschaffung etabliert sich ein stark wachsendes Interesse an automatisierten, KI-gestützten Buchungsprozessen: Rund 40 % der Befragten können sich vorstellen, Termine künftig direkt via Sprachbefehl über Assistenten wie Siri, Alexa vagy ChatGPT zu vereinbaren. Bis zur Altersgrenze de 59 Jahren bleiben die Werte hierbei erstaunlich konstant auf hohem Niveau (40 % bei den 18- bis 29-Jährigen, 43 % bei den 30- bis 44-Jährigen, 42 % bei den 45- bis 59-Jährigen). Erst bei den Seniorinnen und Senioren (60-79 Jahre) sinkt die Bereitschaft auf 29 %.

«Die Erwartungshaltung moderner Kunden ist glasklar: Dienstleistungen müssen sofort online buchbar sein. Betriebe, die diese digitale Schnittstelle vernachlässigen, büssen Vertrauen, Reichweite und letztlich Umsatz ein – und zwar direkt zugunsten digital besser aufgestellter Mitbewerber.»

Die Zukunft ist digital, die Suche wird zunehmend KI-gesteuert – und das Zeitfenster zum Handeln ist jetzt geöffnet. KMU, die ihre Online-Sichtbarkeit nicht aktiv vorantreiben, verlieren den direkten Draht zur digitalen Kundschaft. Wer heute in den Verzeichnissen und Datensätzen der KI-Systeme fehlt, wird morgen nicht mehr vorgeschlagen.

Mit den innovativen Firmenprofil- und Synchronisationslösungen auf regmo.ch wird diesem technologischen Wandel konsequent Rechnung getragen: KMU können ihre Sichtbarkeit damit nicht nur auf den führenden klassischen Suchmaschinen und Verzeichnissen sicherstellen, sondern platzieren ihre Unternehmensdaten optimiert dort, wo die Zukunft entscheidet – in den Systemen der wichtigsten KI-Plattformen.

Weiterführende Informationen zur Erhebung sowie das vollständige Whitepaper können direkt über die offiziellen HSLU-Kanäle bezogen werden.

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